Mo. 11. und Di. 12. Mai um 20.30 Uhr
Buenos Aires im Jahr 1956: Der NS-Arzt Josef Mengele lebt untergetaucht in Argentinien. Dort wird er von den lokalen Behörden geduldet, doch der Druck wird für ihn immer spürbarer. Als Adolf Eichmann verhaftet wird, flüchtet Mengele nach Brasilien.
Bis zuletzt erhält er Unterstützung durch seine Familie in Deutschland. Diese ist an der Aufarbeitung von Mengeles Verbrechen nicht interessiert.
„Um den Begriff „Die Banalität des Bösen“ kommt man nicht herum, wenn man über Kirill Serebrennikovs Film DAS VERSCHWINDEN DES JOSEF MENGELE schreibt.
August Diehl spielt den als „Engel des Todes“ bekannten Arzt, der in Auschwitz selektierte und grausame Experimente durchführte, als zunehmend verbitterten, vor Selbstmitleid triefenden Mann, der im südamerikanischen Exil sein Schicksal beklagt.
Brillant gefilmt, schonungslos und entlarvend.“ (programkino.de)
Nominiert für den Deutschen Filmpreis 2026
Wegen Überlänge Eintritt 10, ermäßigt 9 Euro
Deutschland, Frankreich 2024, Farbe, 134 Min., FSK: ab 12
Regie und Buch: Kirill Serebrennikov
Mit August Diehl, Friederike Becht, Burghart Klaußner
