Sa. 2. und So. 3. Mai um 14.30 Uhr
Der 12-jährige Karli zieht mit seinen Eltern in die Alpen. Dort möchten seine Eltern ein altes Hotel renovieren und neu eröffnen. Karli ist vom Umzug nicht begeistert und hilft nur widerwillig mit. Eines Tages entdeckt er, dass der alte Aufzug des Hotels eine Zeitreisemaschine ist. Mit ihr landet Karli im Hotel im Jahr 1938 Neugierig betritt er die ihm fremde Welt und freundet sich dort mit dem jüdischen Mädchen Hannah und dem Schuhputzer Georg an. Außerdem lernt er den Pianisten Bruno kennen. Im Hotel scheint jemand Geld zu stehlen. Georg wird beschuldigt und Hannah sowie Karli setzen alles daran, den wahren Dieb zu finden. Dabei bemerken sie, dass im Hotel geheimnisvolle Dinge vor sich gehen. Karli erkennt außerdem, dass Hannah und ihr Vater – vor allem von der Nazifamilie Hartwig – angegriffen werden. Er beginnt, in seiner Zeit über den Nationalsozialismus zu recherchieren und sorgt sich, dass ihnen etwas Schlimmes
passieren könnte.
Durch die Verknüpfung von Detektivgeschichte mit deutscher Geschichte zur Zeit des Nationalsozialismus lädt der Film zum eigenen Forschen ein und öffnet einen wichtigen Dialog über Erinnerung und Verantwortung. (VisionKino)
Freigegeben ab 6, empfohlen ab 10 Jahren.
Deutschland/Österreich/Luxemburg 2025, Farbe, 95 Min., FSK: ab 6
Regie: Norbert Lechner
Mit Silas John, Annika Benzin, Maximilian Reinwald, André Jung, Marie Jung,
Marc Limpach
