So 15. bis Di 17. November um 18.45 Uhr
Film- und Veranstaltungsreihe zum 9. November 1938
Im Konzentrationslager Auschwitz wird Anfang 1943 ein Bereich geschaffen, der innerhalb des
Stammlagers eine besondere Stellung einnimmt: Block 10. Hinter seinen Mauern sperrt die SS
hunderte jüdische Frauen ein. Sie werden zu Objekten medizinischer Experimente, systematisch
misshandelt, verstümmelt und ihrer Zukunft beraubt. Hier treffen unterschiedliche Schicksale
aufeinander: Frauen, die ums Überleben kämpfen, ihre Würde behaupten und einander Halt geben. Ärzte, die im Namen der Ideologie foltern und töten. Und Häftlinge, die gezwungen werden, zwischen Anpassung und Widerstand zu wählen. Unter ihnen der jüdische Gynäkologe Dr. Maximilian Samuel.
Die SS zwingt ihn zur Mitarbeit, andernfalls droht der Tod seiner Tochter. Sein Dilemma spiegelt die
moralische Grauzone, in der sich viele Gefangene bewegen: zwischen Zwang, Schuld und dem
verzweifelten Versuch, Leben zu retten.
Deutschland 2026, Farbe, 108 Min., FSK: ab 16
Regie: Marcus O. Rosenmüller
mit Axel Prahl, Christian Berkel, Moritz Führmann, Johannes Zirner, Bibiana Beglau
