Sa 28. und So 29. November um 15 Uhr
Vor 25 Jahren kam der erste SHREK-Film in die Kinos. Inzwischen ist er längst Kultfilm und wir
zeigen ihn deshalb in unsere Kinderprogramm. SHREK ERHIELT 2001 das Prädikat „besonders
wertvoll“ mit der Begründung: „Im dunklen Sumpf eines Zeichentrick-Fantasylandes haust der grüne Oger, ein von allen Menschen gefürchtetes Wesen. Dieser Sumpfbewohner ist so hässlich, dass ihn alle anderen Geschöpfe meiden und er am liebsten alleine leben möchte. Doch dann dringt die Märchenrealität in seine Abgeschiedenheit: Der Herrscher des Landes lässt alle Fabelwesen in den Sumpf treiben, und der Oger findet in einem sprechenden Esel einen wahren Freund, der ihm sogar zu einer Prinzessin verhilft.“
Dieser märchenhafte Stoff, in dem es von Zauberwesen und Drachen,
Rittern und anderen Kreaturen aus ferner Zeit nur so wimmelt, dient als Anlass für eine bunte Fülle
von amüsanten Zitaten aus der Filmgeschichte und für zahlreiche Parodien auf neuere Produktionen, egal ob „König der Löwen“, „Tiger & Dragon“ oder „Robin Hood“. Mit viel Schwung werden die Fernsehwerbespots genauso auf die Schippe genommen wie die Welt der Popstars. In perfekter computeranimierter Technik entstehen Figuren, deren Mimik und Gestik beeindruckend lebensnah wirken. Neben aller Komik aber hat der Film natürlich auch eine Botschaft: Es kommt auf die inneren Werte an, und man soll niemanden allein nach seinem Äußeren beurteilen.
Auch Begriffe wie Freundschaft, Liebe und Menschenwürde werden hier geschickt in die ebenso unterhaltsame wie komische Geschichte vom Riesen und seinem getreuen Eselsfreund eingestreut. Obgleich dies nicht unbedingt neue und überraschende Aussagen sind, bietet „Shrek“ doch insgesamt so viele beachtliche technische und dramaturgisch gelungene Momente, dass der Ausschuss sich für die Vergabe des
höchsten Prädikats entschied.“
Freigegeben ohne Altersbeschränkung, empfohlen ab 6 Jahren.
Davor zeigen wir den KinderKurzfilm DER KLEINE VOGEL UND DAS EICHHÖRNCHEN.
USA 2001, Farbe, 85 Min., FSK: o. A.
Regie: Andrew Adamson und Vicky Jenson
