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Programm fĂŒr: Donnerstag 28.02.2013

DIE VERMESSUNG DER WELT

Österreich/Deutschland 2012, Farbe, 123 Min., FSK: 12
Regie: Detlev Buck
Darsteller: Albrecht Abraham Schuch, David Kross, Florian David Fitz, Jeremy Kapone, Karl Markovics, Michael Mertens, Katharina Thalbach u.a.

Daniel Kehlmanns 2005 erschienener historischer Roman „Die Vermessung der Welt" ist einer der grĂ¶ĂŸten Erfolge der deutschen Nachkriegsliteratur. Die fiktive Doppelbiografie ĂŒber die beiden WissenschaftskoryphĂ€en Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt wurde in ĂŒber 40 Sprachen ĂŒbersetzt und war laut New York Times im Jahr 2006 das weltweit am zweithĂ€ufigsten verkaufte Buch. Eine Kino-Adaption des zeitlich, rĂ€umlich und gedanklich weitgespannten Werkes muss jedem Leser als gewaltige Herausforderung erscheinen

Die Vermessung der Welt ist eine Komödie ĂŒber Alexander von Humboldt (Albrecht Schuch), der auszieht, um die Welt zu vermessen, und ĂŒber Carl Friedrich Gauß (Florian David Fitz), der es vorzieht zu Hause zu bleiben, um sie zu berechnen.
Zwei sehr verschiedene Arten die Welt zu erfahren und zu verstehen. Zwei MĂ€nner, verbunden durch Lebenslust, ansteckende Neugier, Entdeckerfreude und den Wunsch, sich an Grenzen zu wagen und sie zu ĂŒberschreiten. Ein Vordenker der Globalisierung der eine, ein Wegbereiter jedes modernen Computers der andere, haben sie beide das WissenschaftsverstĂ€ndnis unserer Welt bis heute geprĂ€gt und sind uns ĂŒberraschend nahe.
Als Kinder treffen sich die beiden spĂ€ter in die Geschichte eingehenden Alexander von Humboldt (Aaron Denkel) und Carl Friedrich Gauß (Lennart HĂ€nsel) das erste Mal. Sie könnten nicht unterschiedlicher sein. Von Humboldt ist ein Adliger, verwandt mit dem Herzog (Michael Maertens), und Dauergast am Hofe. Er will raus in die Welt, doch seine reiche Mutter (Sunnyi Melles) lĂ€sst ihn nicht. Gauß kommt aus Ă€rmsten VerhĂ€ltnissen, doch er ist ein mathematisches Genie und bekommt so ein Stipendium des Herzog.
Viele Jahre spĂ€ter machen sich beide auf eigene, wieder ganz unterschiedliche Weise auf, die Welt zu entdecken, sie zu vermessen. Von Humboldt (nun Albrecht Abraham Schuch) bereist nach dem Tod seiner Mutter die Welt, schlĂ€gt sich durch den dichten Urwald SĂŒdamerikas, trifft indigene Völker und erklettert Gletscher. Gauß (nun Florian David Fitz) bleibt lieber in heimischen Gefilden und bastelt dort an mathematischen Formeln, die die Wissenschaft verĂ€ndern. Doch die beiden so unterschiedlichen Charaktere sind durch ihre unbĂ€ndige Neugier und ihren unstillbaren Forschergeist auf eine gewisse Art und Weise miteinander verbunden. Doch erst deutlich in die Jahre gekommen, treffen die beiden GeistesfĂŒrsten eines Tages in Berlin noch einmal aufeinander. (Adreas Staben in filmstarts.de)

Do 31. Januar Di 5. Februar tÀglich um 16.45 Uhr

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