VIVALDI UND ICH – Primavera

Do. 28. bis So. 31. Mai um 18.45 Uhr
Mo. 1. bis Mi. 3. Juni um 17 Uhr


Im Venedig des 18. Jahrhunderts wächst die talentierte Violinistin Cecilia im Ospedale della Pietà auf –einem Heim für verwaiste Mädchen, das die dort lebenden Kinder in das Studium der Musik einführt unddessen Orchester weltweit angesehen ist. Bei ihren Auftritten für wohlhabende Gönner bleibt Cecilia stetshinter einer Maske verborgen: Sie soll nicht als eigenständige Person gesehen werden.
Doch mit der Ankunft eines neuen Lehrers bekommt sie erstmals die Chance, der Enge ihres bisherigen Lebens und der Aussicht einer arrangierten Ehe zu entkommen.
Antonio Vivaldi, der neue Leiter des Orchesters, lässt sie ihre eigene Stimme und den Mut zur Veränderung finden. Vorbei an den strengen gesellschaftlichen Regeln und mit der befreienden Kraft der Musik kämpft Cecilia um Selbstbestimmung und ein Leben jenseits vorgezeichneter Rollen.

VIVALDI UND ICH (OT: Primavera) erzählt eine wundervolle Geschichte weiblicher Selbstbestimmung, eingebettet in die atmosphärische Kulisse des barocken Venedigs und getragen von der Musik Antonio Vivaldis – dem Schöpfer der Vier Jahreszeiten.
Der preisgekrönte Theater- und Opernregisseur Damiano Michieletto verwebt in seinem Spielfilmdebüt die Biografie des weltberühmten Komponisten mit dem Schicksal einer jungen Waise, die in der Musik die Inspiration findet, ihr Leben in die eigenen Hände zu
nehmen. Dabei stellt der gefeierte Opernregisseur unter Beweis, dass er die Magie von Vivaldis Musik auch auf der großen Leinwand zur vollen Wirkung bringen kann.
Das Drama ist nicht nur klug ausgedacht und mit teils wunderschönen Bildern aus dem alten Venedig in Szene gesetzt, sondern es erzählt auch eine Geschichte, die Ihren Reiz immer stärker durch das Zusammenwirken von Handlung und Musik entfaltet …“ (programmkino.de)

Davor zeigen wir den Kurzfilm GRUNDIG SUPER STEREO.

Italien/Frankreich 2025, Farbe, 110 Min., FSK ab 12
Regie: Damiano Michieletto
nach dem Buch Stabat Mater von Tiziano Scarpa
Mit Tecla Insolia, Michele Riondino, Andrea Pennacchi, Fabrizia Sacchi