ROSE

PREVIEW am Mi 22. April um 18.30 Uhr

In den Wirren des 30-jährigen Krieges erscheint ein mysteriöser Soldat in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf. Schweigsam, schmal, das Gesicht durch eine Narbe entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch bestätigt. Zum großen Missfallen der Dorfgemeinde. Allerdings setzt der Fremde alles daran, hier sein Glück
zu finden. Sein Streben nach Anerkennung und Akzeptanz werden aber durch sein Geheimnis erschwert: Unter falscher Identität, unter falschem Namen und unter Vortäuschung eines falschen Geschlechts hat der Soldat seinen Weg in das Dorf genommen. Doch um seine Ziele zu erreichen, wird er auch nicht vor der Unmöglichkeit einer arrangierten Ehe mit der Tochter eines Großbauern zurückschrecken. Denn wer so weit gekommen ist, hält bald alles für möglich.

„Geschichten von Männern, die sich als andere Männer ausgeben kennt man ihm Kino, Geschichten von einer Frau, die vorgibt ein Mann zu sein dagegen kaum. Genau so eine Geschichte erzählt der österreichische Regisseur Markus Schleinzer in seinem neuen Film ROSE, basierend auf Erzählungen aus dem 17. Jahrhundert, in denen sich der Wunsch nach Selbstbestimmung und Freiheit zeigt. Eines der Highlights der diesjährigen Berlinale mit einer wie immer herausragenden Sandra Hüller in der Hauptrolle.“ (Programmkino.de)

Sandra Hüller wurde der Berlinale für ihre Rolle in ROSE als Beste Schauspielerin mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Deutschland/Österreich 2025, S/W, 94 in., FSK: ab 12
Regie: Markus Schleinzer
mit Sandra Hüller, Caro Braun, Marisa Growaldt, Godehard Giese,

Robert Gwisdek, Maria Dragus