Do. 24. bis Sa. 26. September täglich um 18.45 Uhr sowie
Fr. 25. September um 15 Uhr und
So. 27. bis Mi. 30. September täglich um 16.45 Uhr
Die berühmte Pianistin Lucy zieht – trotz negativer Auswirkungen auf ihre Karriere – nach dem Burnout ihres Mannes Philip zusammen mit ihm und dem gemeinsamen Sohn aufs Land. Doch eines Tages steht unerwartet die Polizei für eine Hausdurchsuchung vor der Tür. Elsa, die als Sonderermittlerin bei der Polizei arbeitet und sich außerdem um ihren dementen Vater kümmern muss, erhebt einen schweren Vorwurf gegen Philip. Dadurch wir Lucys Welt auf den Kopf gestellt und sie muss sich mit der Frage auseinandersetzten, wer der Mann, den sie liebt, wirklich ist.
„ …lässt Kreutzer viel Raum für Reflexionen zum Patriarchat von heute: Wieviele Täter gibt es im näheren Umkreis, gerade im heiligen Gral der Kernfamilie? Wie lebt man weiter, wenn sich ein Mensch als ganz anderer herausstellt, als der, für den man ihn gehalten hat? Und was hat das mit Liebe zu tun? Diese Fragen verdienen im Zeitalter der monströsen Prozesse um Gisèle Pelicot und Collien Fernandez definitiv mehr Leinwandzeit…“ (indiekino)
„Marie Kreutzer gelingt es, eine beängstigende Atmosphäre zu schaffen, in der Lea Seydoux eine isolierte und um ihren Sohn kämpfende Mutter spielt, die gefangen ist zwischen dem Mann, den sie liebt, und der Angst vor dem, was er mit ihrem Sohn gemacht haben könnte.“
(Kalle Somnitz und Anne Wotschke auf programmkino.de)
Österreich, Deutschland, Frankreich 2026, Farbe, 114 Min., FSK: ab 16
Regie: Marie Kreutzer
mit Léa Seydoux, Jella Haase, Laurence Rupp, Katharina Lorenz, Alma Hasun,
Catherine Deneuve
