BLAME – VON FLEDERMÄUSEN UND FAKE NEWS

Do 30. April bis So 3. Mai um 16.30 Uhr

Die Forschung über Corona kann schlimme Nebenwirkungen haben. Der Schweizer Filmemacher Christian Frei zeigt, „wie sich im Zuge der Pandemie wilde Schuldzuweisungen epidemisch ausbreiten konnten.“ Sie hatten schon lange vor möglichen Ausbrüchen gewarnt – doch ihre Stimmen verhallten. Als COVID-19
schließlich die Welt erschüttert, stehen dieselben Forscher nicht nur der Krankheit selbst gegenüber, sondern auch einer wachsenden Lawine aus Falschmeldungen, Spekulationen und politischem Fingerzeig, die jede Klarheit zu verschlucken droht.

Nach jahrelanger Arbeit in entlegenen Fledermausgebieten geraten drei Wissenschaftler unerwartet ins Zentrum öffentlicher Aufmerksamkeit und massiver Anschuldigungen. Die ignorierten Mahner müssen sich plötzlich erklären. BLAME entfaltet eine kraftvolle filmische Reise über die Bedeutung wissenschaftlicher Arbeit in einer zunehmend von Dunkelheit geprägten Welt. Unaufgeregt und präzise zeigt der Film, wie gezielte Angstmacherei und erfundene Erzählungen die globale Stabilität ins Taumeln brachten.

Programkino.de kommentiert: „In dieser bis dato unbekannten Situation wurden viele Fehler begangen, wie sich hinterher herausstellte. Aber tatsächlich ist während der Pandemie auch einiges andere passiert, zum Beispiel das geplante und böswillige Untergraben des Vertrauens in die Wissenschaft, vorangetrieben u. a. von rechtspopulistischen Politikern und Influencern. Diese Kampagnen hat Christian Frei zum Thema seines emotionalen und sehr angriffslustigen Dokumentarfilms BLAME gemacht, wobei er meinungsstark nicht davor zurückschreckt, auch sich selbst angreifbar zu machen.“ (programkino.de)

Schweiz 2025, Farbe, 123 Min., FSK: ab 12
Regie: Christian Frei