ALPHA

Do 30. April bis Mi 6. Mai, täglich um 20.45 Uhr
(Do. in OmU)

Frankreich, Ende der 1980er-Jahre. Als die 13-jährige Alpha mit einem selbstgemachten Tattoo von einer
Party nach Hause kommt, gerät ihr Leben aus den Fugen. Julia Ducournau ist eine der radikalsten
Filmemacherinnen unserer Zeit und schlägt nach RAW und TITANE auch mit ALPHA neue Wege abseits
der breitgetretenen Pfade des europäischen Arthouse-Kinos ein. ALPHA ist ein fiebriger, roher und
gleichzeitig zärtlicher Film über Ausgrenzung, Paranoia und die Angst, geliebte Menschen nicht retten zu
können. Wie schon TITANE, für den Ducournau 2021 als zweite Frau in der Geschichte der Festspiele die
Goldene Palme gewann, feierte ALPHA seine Weltpremiere im Wettbewerb von Cannes.
„Vor vier Jahren gewann Julia Ducournau für TITANE die Goldene Palme und sorgte mit ihrer transgressiv
feministischen Vision für einen kleinen Skandal. Nun hat sie einen neuen Film gedreht, der gar nicht erst
versucht, ähnlich zu schockieren, sondern sich stattdessen auf zurückhaltend-allegorische, aber sehr düstere
Weise mit der AIDS-Epidemie beschäftigt.“ (programmkino.de)
Wegen Überlänge Eintritt 10, ermäßigt 9 Euro.