zur Filmbeschreibung

Programm fĂŒr: Donnerstag 28.02.2013

QUELLEN DES LEBENS - Eine deutsche Familiengeschichte

Reihe. Deutscher Filmpreis 2013

Deutschland 2013, Farbe, 174 Min., FSK: ab 12
Regie und Buch: Oskar Roehler
Darsteller: JĂŒrgen Vogel, Meret Becker, Moritz Bleibtreu, Lavinia Wilson, Leonard Scheicher

Roehlers neuer Film erzĂ€hlt mitreißend, bewegend und mit viel Humor die Geschichte von Robert Freytag und seiner Familie ĂŒber drei Generationen - und damit zugleich die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, von den braunen bis zu den Flower Power Zeiten.
Die RĂŒckkehr von Roberts Großvater Erich aus der Kriegsgefangenschaft löst bei seiner Familie in der frĂ€nkischen Provinz der 50er Jahre nicht nur Freude aus, denn niemand hat mit seiner Ankunft gerechnet. Schon bald aber wird Erich ein Teil des deutschen Wirtschaftswunders, wĂ€hrend sein Sohn Klaus, literarisch eher weniger begabt, wĂ€hrend des gesellschaftlichen Umbruchs der 60er Jahre von einer Schriftstellerkarriere trĂ€umt. Er verliebt sich in die hochtalentierte und aus wohlhabendem Elternhaus stammende Gisela, die selbst zu einer bedeutenden Literatin wird. Ihr gemeinsames Kind Robert will dabei nicht so recht in die PlĂ€ne und TrĂ€ume der 68er Boheme in West-Berlin passen, und so schicken die Eltern Robert auf eine lange Odyssee durch die eigene Familie und die unterschiedlichsten Orte der Republik, die erst zu Ende ist, als Robert als junger Erwachsener seine große Jugendliebe wiederfindet.
Oskar Roehlers melancholisch-ironische Familienepos basiert auf seinem autobiographischen Roman „Herkunft“ und entfĂŒhrt den Zuschauer in die Welt der alten Bundesrepublik und Westberlins, zwischen Gartenzwerg, KĂ€seigel und Italienreise. In sinnlichen Bildern erinnern wir uns an ein Westdeutschland, das es so nicht mehr gibt - an Kindheit, Jugend, Großeltern, an Wohnzimmer-Mief, Schreibmaschinen und Vorgarten-Idylle. QUELLEN DES LEBENS zeigt uns sehr amĂŒsant, wie wir wurden, was wir sind.
„Ein Familienepos, durchaus gefĂŒhlsecht und mit viel Herzblut. Zugleich eine verspielte Satire darauf. Nicht nur fĂŒr Fans des eigenwilligen wilden Filmers ein durchaus famoses VergnĂŒgen.“ (programmkino.de)
Wegen der ÜberlĂ€nge betrĂ€gt der Eintritt 8,50 / 7,50 Euro

Am Mi. 15. Mai 19.30 Uhr

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